23 September 2006


wochenend+sonnenschein...
na gut, strahlend blauer himmel sieht dann doch anders aus...aber das ist nicht so schlimm, der herbst ist da, endlich schluss mit dolce vita, mit in gärten lungern,alberner plingplang musik hören, die das flair von südländischem laissez-faire lifestyle in unseren gemütern unterstreichen soll...
schluss damit!
gehen wir los, besuchen wir ausstellungen und messen, schauen wir uns depressive werke an, außerdem ist da geheizt ( o-ton berny: kunst kann überlebenswichtig sein)...
spaß beiseite...ernsthaft angedacht war, über francis bacon zu berichten, dessen werke gerade in der kunstsammlung nrw gezeigt werden ( düsseldorf, k20, keine eile...noch bis 07.01.)...wir kommen hier zu nix...zuviel gelache...sorry...
eins noch: bacon ist einer der lieblingsmaler von berny...und mit ihm quasi in einem wimpernschlag erwähnt zu werden,macht ihn so froh,dass er darüber fast das horrorskop der bildzeitung vergisst ( aber nur fast...oh ich bekomm aufwind von der waage-sonne...na wahnsinn...)

6 Kommentare:

DanielSubreal hat gesagt…

Da muss ich doch lächeln, lachen, flitzen... ...der depressive Herbst kommt und mit ihm ein Kunstip ! ...Musik hör niemals auf zu spielen... ...ich meine, klar, doch, wenn es für den Herbst ist...(...aber noch nicht jetzt... darf ich den Pianospieler wohl mit in die neue Jahreszeit nehmen?...) ...und dass ich Berny zustimme und ihn in seiner Disziplin (Hürdenlauf? Weitsicht? Ausdruckstanz?) anfeuern werde, dürfte verschwommen klar sein!

handgetan im linsenhaus hat gesagt…

wunderbar monsieur surreal!
berny braucht jede unterstützung! weitsicht ist eine sehr schöne disziplin, allerdings fehlt es wohl an geeigneten trainern...;)

du darfst den klavierspieler gerne noch behalten, das wetter will sich schließlich auch nicht ernsthaft nach dem kalender richten, da wollen wir mal nicht so sein...

im übrigen freue ich mich natürlich sehr, dass ich es geschafft habe, monsieur surreal ein lächeln zu entlocken (obwohl monsieur doch heute sich schon selbst liebreizendes vergnügen verschafft hat...)

in diesem zusammenhang möchte ich gerne noch heinrich böll zitieren, der da sagte: "edles porzellan klingt nicht sehr edel, wenn es an der wand zerschillt"
oder wie sehen sie das?

es grüßt sie recht wohlgelaunt die kapitänin der nussschale

DanielSubreal hat gesagt…

Mademoiselle, Käpt`n,

bei Ihnen ist doch jede Sklavenhaltung reinste Kreuzfahrt (soweit ich dies vom Sonnendeck aus beurteilen kann...) und jedes Mal wenn ich Ihr Konterfei sehe und - oder - Ihre Worte lese, vergesse ich Augenklappe, Nasenbrüche, Narben und den Haken der mir meine liebe Hand ersetzt...

...das Porzellan klingt wohl wirklich nicht ganz edel beim zerschellen, doch ich etrug diese Kriegsmaschine des guten Geschmacks nicht mehr in meinem Raum und zudem war mein Anliegen, ein Opernintermezzo endlich in ein Pianointermezzo umzuschreiben... ...leider bin ich so unmusikalisch, dass es wohl - ich höre den Zusammenhang der Töne noch nicht - wieder nur eine neue Variante von "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" sein wird...

...an einem Seemannslied für Sie arbeitend, Ihr blinder Passagier

Roger B. Nigk hat gesagt…

Welche Ehre. Ich werde in gewissem Maße zitiert (absichtlich?). "Horrorskop", wie schön :D
Bevor mir Zynismus unterstellt wird (passiert sehr oft), hier der Strich zum unterstreichen meiner Geschmeicheltheit:

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handgetan im linsenhaus hat gesagt…

...ohoh...jetzt aber mal bitte wieder runterkommen, roger b...

"horrorskop" ist so eindeutig...so profan...ich würde niemals dieses wort zitieren, um dir versteckt zu huldigen...
vor lauter freude hast du den unversteckten hinweis"bildzeitung" aber übersehen..
lächelnd grüßt

inohym....;-)

Roger B. Nigk hat gesagt…

Naja, so profan auch wieder nicht (schließlich hab ich ein teuer ersteigertes Patent drauf).

Ich übersehe NIE etwas, außer bei der eigenen Körperpflege (da oft und viel; mich sauber kriegen ist eine Sisyphusarbeit). Darauf will und muss ich aber nicht großartig eingehen, seid ihr mir doch sicher dankbar für.